Schwerbehinderte Mitarbeiter: Landesverwaltung Baden-Württemberg schafft nur ganz knapp die Quote

Rot-Grün räumt ein, dass sich das bessern muss. Aber kommt uns dieses Geschwätz nicht ziemlich bekannt vor?

Der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Raab (2.v.l.) und der Behindertenbeauftragte Gerd Weimer (r.) besuchen  eine Behindertenwerkstatt in Ettlingen (Foto: CDU)

Der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Raab (2.v.l.) und der Behindertenbeauftragte Gerd Weimer (r.) besuchen eine Behindertenwerkstatt in Ettlingen (Foto: CDU)

Das Land Baden-Württemberg nimmt aus Sicht der Opposition keine Spitzenposition bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben ein. Das sagte der CDU-Abgeordnete Werner Raab am Mittwoch im Landtag bei einer aktuellen Debatte zum Stand dieser Teilhabe, der sogenannten Inklusion.

Die CDU kritisierte insbesondere, dass in der Landesverwaltung nur 5,17 Prozent der Stellen mit schwerbehinderten Menschen besetzt sind – knapp über der gesetzlichen Pflichtquote von fünf Prozent. „2010 waren es noch 5,21 Prozent“, sagte Raab in der von der SPD beantragten Debatte.

Die grün-rote Landesregierung gesteht ein, dass die Quote steigen müsse – eine der offenen Aufgaben in der Behindertenpolitik. ROLLINGPLANET fällt dazu ein: Das sagt sie schon seit langem und verspricht bereits seit mindestens vier Jahren Besserung. Die Regierung pochte in der Debatte jedoch auf ihre erreichten Ziele in der inklusiven Bildungs- und Wohnungspolitik.

(RP/mit Materialien von dpa)

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1 Kommentar

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    Wenn in einem Betrieb wenigstens funf Schwerbehinderte nicht nur vorubergehend beschaftigt sind, haben diese eine Vertrauensperson und mindestens einen Stellvertreter zu wahlen.

    3. Dezember 2016 at 08:10

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