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Schwitzen ist gut fürs Gehirn

Studien: Bewegung fördert Denkfähigkeit – im Gegensatz zu Entspannungsübungen oder Muskeldehnung.

Schwitzen nach dem Training – Neurologen empfehlen das fürs Gehirn (Foto: Maria Lanznaster/pixelio.de)

Schwitzen nach dem Training – Neurologen empfehlen das fürs Gehirn (Foto: Maria Lanznaster/pixelio.de)

Sport tut nicht nur dem Körper gut, sondern wirkt sich auch positiv auf das Gehirn aus. Darauf haben Wissenschaftler unter Berufung auf verschiedene Studien in Dresden hingewiesen. Sie äußerten sich auf einem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

Bewegung verbessere nicht nur die Denkfähigkeit. Sie könne sogar das Risiko neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall oder Alzheimer-Demenz verringern.

Woran liegt es?

Wichtig sei, dass der Sport mit einem Mindestmaß an Anstrengung verbunden ist. Zwar sollte man sich nicht total verausgaben, aber zumindest ins Schwitzen geraten.

Die Experten vermuten, dass eine verbesserte Denkfähigkeit mit der Durchblutung zusammenhängt: Auch das Gehirn bekommt mehr Nährstoffe, wenn sich die Leistung von Herz und Gefäßen durch Sport erhöht. Durch Entspannungsübungen oder Muskeldehnung lässt sich die Hirnleistung dagegen offenbar nicht steigern.

(dpa/tmn)

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