Sechs Feuerwehrleute ermöglichen E-Rollstuhlfahrerin ein Sonnenbad

Sozusagen ein Großeinsatz. Unsere heutige Nachricht unter dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat.“

(Symbolfoto: Rike/pixelio.de)

(Symbolfoto: Rike/pixelio.de)

Manchmal erreichen uns Pressemitteilungen, denen man anmerkt, dass sich die Autoren wirklich freuen, wenn eine gute Tat vollbracht wurde. Auch wenn wir ROLLINGPLANET heißen und nicht „Ein Herz für Rollstuhlfahrer“, wollen wir solche Meldungen nicht herzlos unterschlagen. Also ran an die nette Geschichte:

„Gestern Nachmittag wollte eine ältere Dame in ihrem elektronisch angetriebenen Rollstuhl im Ortsteil Hombruch die Feiertagssonne genießen“, schreibt die Feuerwehr Dortmund. Leider kam unsere Kollegin auf dem Nachhauseweg nur bis kurz vor ihre Wohnungstür, da der Akku des Rollstuhls leer war. Aufmerksame Bürger konnten der Dame leider nicht helfen und riefen die Feuerwehr zur Hilfe. Die eintreffenden Einsatzkräfte verbrachten das 130 kg schwere Gefährt mit der Insassin zurück in ihre Wohnung. Dort konnte der Akku wieder aufgeladen werden, „so dass der Sonnengenuss zu einem späteren Zeitpunkt wieder möglich war.“ Im Einsatz befanden sich sechs Einsatzkräfte der Feuerwache 8 (Eichlinghofen).

ROLLINGPLANET empfiehlt gewohnt streng: Akku aufladen nicht vergessen (eigentlich hat ja die Feuerwehr besseres zu tun, als Rollstuhlfahrern ein Sonnenbad zu ermöglichen) und das Solarenergie-Projekt „Quimby Huus“ für Menschen mit Behinderung.

(RP)

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