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Sehen im Alter und Altersheim: Guckst Du noch oder stirbst Du schon?

In Unterfranken startet eine deutschlandweit einmalige Augen-Studie für Senioren.

Sabine Kampmann, Geschäftsführerin der LowVision-Stiftung (Pressefoto)

Sabine Kampmann, Geschäftsführerin der LowVision-Stiftung (Pressefoto)

Wie gut oder schlecht können Bewohner in Seniorenheimen eigentlich noch sehen und was bedeutet das für ihre Betreuung? Diese Frage will das deutschlandweit einmalige Modellprojekt „Sehen im Alter“ beantworten, das gestern in Würzburg vorgestellt wurde. In 19 unterfränkischen Caritas-Einrichtungen soll in den kommenden Monaten das Sehvermögen von etwa 500 älteren Menschen genau untersucht werden.

Die wissenschaftliche Studie der Blindeninstitutsstiftung Würzburg und der LowVision-Stiftung ist auf drei Jahre angelegt. Sie soll unter anderem Erkenntnisse darüber bringen, wie hoch der Anteil der sehbehinderten Senioren ist. Am Ende soll ein Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für Pflegepersonal stehen.

Bayernweit gibt es dem Blinden- und Sehbehindertenverband zufolge etwa 15.000 Blinde und geschätzte 65.000 Sehbehinderte. Jährlich kommen tausende neue Fälle dazu. Drei Viertel aller Blinden und Sehbehinderten ist nach Verbandsangaben älter als 60 Jahre.

(dpa)

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