Sehstörungen können auf Multiple Sklerose hindeuten

Unkontrollierbare, rhythmische Augenbewegungen können auf die chronisch-entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark deuten.

Augen verraten viel über die Gesundheit (Foto: Lisa Spreckelmeyer/pixelio.de)

Eine Multiple Sklerose (MS) kann sich im Frühstadium durch plötzliche Sehstörungen bemerkbar machen. Mögliche Begleiterscheinung sind Augenschmerzen, die auf einer Entzündung des Sehnervs beruhen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) in München rät anlässlich einer Studie, besonders bei Kindern und Jugendlichen auf solche Anzeichen zu achten und sie vom Augenarzt abklären zu lassen. Auch unkontrollierbare, rhythmische Augenbewegungen können bei ihnen auf die chronisch-entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark deuten.

Erste Anzeichen meist bei 20- bis 40-Jährigen

Die DOG stützt sich bei ihrer Empfehlung auf die Auswertung der Daten von 44 Kindern mit MS, die zwischen 1997 und 2011 an der Universitätsaugenklinik Göttingen untersucht wurden. Häufig war ihr Sehnerv entzündet. MS gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen bei jungen Erwachsenen. Erste Anzeichen machen sich meist bei 20- bis 40-Jährigen bemerkbar, etwa jeder 20. Patient erkrankt aber bereits als Kind oder Jugendlicher.

(dpa)

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