""

Selbst wenn es nur für eine kurze Zeit ist: Feuchte Wände machen Kinder krank

Höheres Risiko für Asthma, Schnupfen und Neurodermitis.

Besonders deutliches Beispiel für Schimmelbefall (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Besonders deutliches Beispiel für Schimmelbefall (Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Wachsen Kinder in feuchten oder schimmeligen Wohnungen auf, haben sie ein höheres Risiko für Asthma, Schnupfen und Neurodermitis. Das haben Forscher der Universität Ulm in einer Studie nachgewiesen. Das betrifft auch Mädchen und Jungen, die nur das erste Lebensjahr in feuchten Wohnungen gelebt haben.

Für die Untersuchung wurden 46.000 Eltern von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren aus 20 Ländern nach dem Gesundheitszustand des Kindes befragt sowie zu ihren Wohnumständen. Zusätzlich wurden über 26.000 Kinder auf Allergien getestet und Staubproben aus den Wohnungen auf Milben untersucht.

Die Studie zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen feuchten Wohnungen und Asthma, Schnupfen und Neurodermitis. Offenbar seien Feuchtigkeit und Schimmel eher als Hausstaubmilben der Hauptauslöser für solche Erkrankungen. Der Zusammenhang konnte einheitlich für fast alle 20 Länder nachgewiesen werden.

(dpa/tmn)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN