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Sie sind sexsüchtig? Die „Apotheker Umschau“ bringt Sie wieder runter

Warum sollten Behinderte und Senioren davor gefeit sein? Wenn die Lust zur Last wird – manche Menschen verlieren die Kontrolle über ihr Liebesleben. Was jetzt hilft, damit Sie nicht mehr traurig aus der Wäsche gucken müssen.

(ots) – „Der Begriff Sexsucht geistert seit einigen Jahren durch die Medien, in Kombination mit Berichten über das ausschweifende Liebesleben von Prominenten.“ schreibt die „Apotheker Umschau“ und klärt auf: „Psychologen sprechen lieber von Hypersexualität. Das beschreibt ein gesteigertes sexuelles Verlangen: häufige Selbstbefriedigung, wahllose Sexkontakte und stundenlanger Pornokonsum.“

Das Thema kann man natürlich auch ohne Promis aufbereiten, beweist die „Apotheker Umschau“. Wann gilt sexuelles Verhalten nicht mehr als normal, sondern als Störung? fragte das Kundenmagazin der Apotheken den Sexualmediziner Professor Uwe Hartmann vom Institut für Klinische Psychologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Dieser antwortet: Entscheidend ist nicht die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, sondern die Qualität des Liebeslebens: Bei einer Sexsucht können die Betroffenen ihr Sexualverhalten nicht mehr steuern, vernachlässigen darüber ihre übrigen Interessen. Der Alltag leidet unter dem Zwang.

Exakte Zahlen über das tatsächliche Vorkommen gibt es nicht, aber „wahrscheinlich ist es kein seltenes Problem“, schätzt Hartmann auf www.apotheken-umschau.de. Ein spezielles Therapieverfahren bei Sexsucht gibt es dummerweise immer noch nicht, obwohl sich die Apotheker-Umschau des Themas angenommen hat.

Die Behandlung erfolgt vor allem mit Hilfe einer Verhaltenstherapie. Das Ziel einer Sexsucht-Therapie besteht darin, dass Patienten einen kontrollierten Umgang mit der eigenen Lust lernen. „Schließlich ist Sexualität ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens.“ Mehr unter http://www.apotheken-umschau.de/Sexualitaet/Sexsucht-Wenn-die-Lust-zur-Last-wird-134261.html

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1 Kommentar

  • Frank Lavario

    Es gibt zwar keine exakte Zahlen, auf dem deutschen Suchtkongress 2011 wurde aber die Zahl 1% der Internetnutzer, also ca. 400.000 Menschen in Deutschland, genannt.

    31. Mai 2012 at 19:11

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