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Sieger & Verlierer: Da sind sie wieder, unsere Freunde von der Deutschen Bahn

Mittwoch, 9. Oktober 2013: Eine junge Forscherin und ein DB-Opfer im E-Rollstuhl für die ROLLINGPLANET-Daumengymnastik.

Dr. rer. med. Nora Klöting (Foto: Uniklinikum Leipzig)

Dr. rer. med. Nora Klöting (Foto: Uniklinikum Leipzig)

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Daumen hoch


NORA KLÖTING

Niemand mag Dicke. Ein gängiges Vorurteil lautet: Selbst schuld! Nora Klöting ist eine Ausnahme, und sie will herausfinden, warum Menschen rund werden: Die junge Wissenschaftlerin fand in Tests heraus, dass ein bislang nicht bekannter Stoff das Wachstum von Fettzellen und damit das Entstehen von Fettleibigkeit beeinflusst: Faktor Repin1. Wichtig ist diese Erkenntnis für Adipositas und Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Die Leipzigerin erhielt dafür den diesjährigen Forschungspreis der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. (RP/dpa)
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Daumen runter


MICHAEL LENNARTZ

Deutsche Bahn? Dieses Mal erwischte es einen Aachener E-Rollifahrer. Zunächst musste Lennartz beim Umstieg in Düsseldorf über eineinhalb Stunden vor einem defekten Fahrstuhl warten, weil sich niemand vom gerufenen Bahnhofspersonal blicken ließ. Als es endlich weiterging, wartete an der Endstation in Duisburg – na, wer wohl? Erneut ein kaputter Lift. Laut „Rheinischer Post“ teilte die DB unverfroren mit, „es sei nicht ungewöhnlich, dass Rollstuhlfahrer Umwege in Kauf nehmen müssen, um an ein Gleis mit funktionierendem Aufzug zu gelangen“. (RP)
[/half_last] In den kommenden Tagen testen wir diese neue Rubrik „Sieger & Verlierer“, die künftig mehrmals in der Woche auf ROLLINGPLANET erscheinen soll.


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3 Kommentare

  • Jan Kajnath

    Wenn die DB kaputte Fahrstühle zur Normalität erklärt, sind wir von Barrierefreiheit noch weit entfernt. 🙁

    9. Oktober 2013 at 11:28
  • Petra Wontorra

    Antwort: Ja!

    9. Oktober 2013 at 13:01
  • georg merklein

    das schlimmste szenario spielt sich tagtaeglich am hbf wuerzburg ab. hier gibt es gar keine aufzuege und rollstuhlfahrer muessen einen 400 m langen, teils steilen und unebenen umweg in kauf nehmen, um zum bahnhofsvorplatz oder zu den zuegen zu gelangen. ein umbau des hbf´s ist geplant, wird aber aus umweltschutzgruenden (unterirdische trinkwasserquellen unter dem gleisbereich) nicht vor 2022 fertig…

    9. Oktober 2013 at 17:08

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