So klappt es bei einem Weltkulturerbe mit barrierefreien Toiletten

Bisher konnten wir dort nicht aufs Clo rollen: Welterbe Fagus-Werk erhält 1,3 Millionen Euro vom Bund.

Das Hauptgebäude des Fagus-Werkes (Foto: Wikipedia/Carsten Janssen, CC BY-SA 2.0 de)

Das Hauptgebäude des Fagus-Werkes (Foto: Wikipedia/Carsten Janssen, CC BY-SA 2.0 de)

Das Unesco-Weltkulturerbe Fagus-Werk wird als „nationales Projekt des Städtebaus“ mit 1,3 Millionen Euro vom Bund gefördert. Alfeld (Niedersachsen) erhalte das Geld für die Restaurierung und Modernisierung des Baudenkmals, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Die Mittel werden auf drei Jahre verteilt und bis 2018 bereitgestellt. Unter anderem sollen davon barrierefreie Toiletten eingerichtet und die Fassade restauriert werden.

Das Werk war 1911 der erste Auftrag des später weltberühmten Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Es wurde im Jahr 2011 vom UNESCO-Welterbekomitee in die Weltkulturerbeliste aufgenommen und zählt zu den aktuell 40 Welterbestätten in Deutschland. Die Fabrik rund 50 Kilometer südlich von Hannover gilt mit ihren klaren Formen und großen Glasfronten als Schlüsselbau der Moderne. Noch heute werden dort Schuhleisten produziert.

Im vergangenen Juni war das neue Besucherzentrum des Fagus-Werks im ehemaligen Kohle- und Spänehaus der Fabrik eröffnet worden. Gäste können aber auch Werksführungen unternehmen oder das Außengelände mit einem Audioguide erkunden.

(RP/dpa/lni)

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