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So lange noch ist Arztbehandlung auch ohne elektronische Gesundheitskarte möglich

Worauf Patienten achten müssen, damit sie die Behandlungskosten nicht selbst bezahlen müssen.

Elektronische Gesundheitskarten mit Lichtbild (Foto: Harald Tittel/dpa)

Elektronische Gesundheitskarten mit Lichtbild (Foto: Harald Tittel/dpa)

Haben gesetzlich Krankenversicherte noch nicht die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit Lichtbild, können sie trotzdem zum Arzt gehen und sich behandeln lassen. Bis Ende September könne der Arzt noch mit der alten Versichertenkarte ohne Foto abrechnen, erläutert der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Fehlt auch diese Karte, hat der Patient zehn Tage Zeit für den Nachweis, dass er versichert ist. Entweder legt er dann die eGK vor, oder er lässt sich von seiner Kasse ein entsprechendes Papier über seine Kassen-Mitgliedschaft ausstellen.

Ist er dazu innerhalb von zehn Tagen nicht in der Lage, darf der Arzt eine Privatrechnung über die Behandlung ausstellen und das Geld dafür direkt vom Patienten verlangen. Dieser kann sich die Kosten aber zurückerstatten lassen, wenn er spätestens am Ende Quartals die eGK vorweisen kann, die zum Zeitpunkt der Behandlung gültig war. Oder er legt auch in diesem Fall einen Versicherungsnachweis der Kasse in Papierform vor.

(dpa)

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