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Sodbrennen kann zu Asthma führen

4 Tipps, wie Sie verhindern, dass scharfe Magensäure in die Luftröhre aufsteigt.

Wer körperlich aktiv ist und kein Übergewicht hat, reduziert das Sodbrennen- und somit das Asthma-Risiko (Foto: Julien Christ/pixelio.de)

Wer körperlich aktiv ist und kein Übergewicht hat, reduziert das Sodbrennen- und somit das Asthma-Risiko (Foto: Julien Christ/pixelio.de)

Starkes Sodbrennen kann mit der Zeit zu einer Asthmaerkrankung führen. Wenn Betroffene ihren Lebensstil ändern, senken sie die Gefahr allerdings, wie Prof. Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne erläutert.

Nach Angaben der DGP leiden zwischen 50 und 90 Prozent der Asthmatiker auch an der Refluxkrankheit.

Das ist die Refluxkrankheit

Bei der sogenannten Refluxkrankheit schließt der Pförtnermuskel nicht völlig die Passage zwischen Magen und Speiseröhre ab. Dadurch kann beim Aufstoßen scharfe Magensäure in die Luftröhre aufsteigen. Sie reizt nicht nur die Schleimhäute und führt zu stechenden Schmerzen, sondern kann in kleinsten Mengen auch eingeatmet werden.

Das hat auf Dauer zur Folge, dass sich das Immunsystem so verändert, wie es für eine Asthmaerkrankung charakteristisch ist.

Das hilft – 4 Tipps:

1. Kein Kaffee und Alkohol

Diese fördern Sodbrennen. Grund: Sie entspannen den Muskel, der normalerweise die Magensäure von der Luftröhre fernhält.

2. Richtig essen

Beim Essen kleinere Portionen wählen und das Abendbrot mehrere Stunden vor dem Zubettgehen und nicht erst kurz davor einzunehmen.

3. Richtig schlafen

Beim Schlafen sollte der Kopf leicht erhöht liegen.

4. Kein Übergewicht

Auch wer kein Übergewicht hat und regelmäßig körperlich aktiv ist, hat weniger Sodbrennen.

(RP/dpa/tmn)

Gesundheit & Medizin
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