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Soldaten kann es ja nie genug geben: Prima, dass auch Behinderte beim Krieg der Sterne mitmischen können

Star Wars: The Old Republic

Das Online-Rollenspiel „Star Wars: The Old Republic“ wurde zum barrierefrei zugänglichsten Mainstream-Spiel des Jahres 2011 gekürt.

Manch eine Treppe, eine Krankenkasse oder ein Nachbar kann schlimmer sein als der böse Sith-Imperator. Wir geben zu: Als Behinderter möchte man ja schon gerne mal aus seiner Haut flüchten und durch die Galaxis schwirren. Kein Problem mit „Star Wars: The Old Republic“.

Das am 20. Dezember 2011 präsentierte Rollenspiel – von Profis natürlich nur SWTOR genannt – erhielt die Auszeichnung als zugänglichstes Mainstream-Spiel des Jahres 2011 von Ablegamers.com. Die Webseite bewertet regelmäßig Computerspiele aus der Sicht körperlich behinderter Spieler.

Die Redaktion begründete ihre Entscheidung damit, dass STWOR erstaunlich viele Optionen biete, die auch Spielern mit Handicap das Leben im Star Wars-Universum leichter machten.

Ausschlaggebend waren Zusatzoptionen wie der Farbenblind-Modus für die Mini-Map, automatisches Plündern auch für mehrere Gegner, die Möglichkeit, Untertitel anzuzeigen und die Tatsache, dass die Charaktere sich automatisch ihren Gegnern zuwenden. Plündern? Klingt gut. ROLLINGPLANET macht sich schon mal auf den Weg.

Zum Themenschwerpunkt Blinde und sehbehinderte Menschen

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