Sommerferien: Mit dem Rollstuhl nach Mallorca

Last-Minute-Reise-Idee: Vom 11. bis 18. Juli 2012 können Kinder und Jugendliche mit Behinderung Sonne, Strand und Spaß auf Mallorca genießen.

Liebe Kinder, das ist eher etwas für Eure Eltern, die im Nachbarhotel ihr eigenes Programm machen müssen: Daniela Katzenberger auf Mallorca. (Foto: VOX)

Die Flugreise wird vom Wiesbadener Reiseveranstalter „JUMP AWAY“ organisiert, die Betreuung übernehmen Fachkräfte des Familienentlastenden Dienstes (FED) des zum Verein IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. gehörenden Bereiches „Känguru“.

Sommerzeit ist Urlaubszeit – auch für Familien, in denen ein Kind mit Behinderung lebt. Für viele Deutsche ist Mallorca das ideale Urlaubsziel. Ob Aktivurlauber, kulinarischer Genießer oder Kulturliebhaber, die Baleareninsel erfüllt fast jeden Wunsch. In diesem Jahr erfüllt der FED des Vereins IFB Inklusion durch Förderung und Betreuung e.V. Urlaubsträume der besonderen Art: Kinder und Jugendliche können eine Woche Ferienspaß pur in einer Ferienanlage oberhalb von Santa Ponsa verbringen. Begleitende Eltern sind in einem benachbarten Hotel untergebracht.

Seit 2008 kooperiert Monika Fischer, beim Verein IFB für den Familienentlastenden Dienst im Rheingau-Taunus-Kreis und die „Mobile Freizeit“ zuständig, mit dem Wiesbadener Reiseveranstalter „JUMP AWAY“, der auch die Reise nach Mallorca organisiert – mit An- und Abreise, Verpflegung und barrierefreiem Hotel.

Betreuungskosten zahlt die Pflegekasse

Die Reisekosten tragen die Kunden, die Kosten für die Betreuungsleistung zahlt die jeweilige Pflegekasse. „Je nachdem, welche Pflegestufe besteht“, so Fischer. Der Anspruch wird individuell geprüft. Interessierte sollten einen entsprechenden Antrag im Vorfeld der Reise stellen. Wer keine Pflegestufe hat, aber dennoch einen Hilfebedarf, kann ebenfalls einen Antrag bei der Pflegekasse einreichen. „Bei der Antragstellung helfen wir gerne“, sagt Fischer. „Und auch die Abrechnung mit der Kasse nehmen wir den Reisenden ab.“ Denn im Gegensatz zu Reiseveranstaltern hat die Mobile Freizeit eine Kassenzulassung und kann somit die Betreuungskosten mit den Pflegekassen abrechnen.

Das überregionale Angebot gilt nicht nur für Wiesbadener oder den Rheingau-Taunus-Kreis, sondern Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet können mitfahren. Reisende können zudem auch über andere Organisationen und Einrichtungen kommen, die nicht zum Verein IFB gehören.

Weiterführende Informationen, zum Beispiel zu Kosten und Urlaubsziel finden Interessierte hier im Internet (zum Downloaden)

Kontakt für Interessierte:
Gemeinnützige Zuhause GmbH
„Zuhause Mobil“
Monika Fischer, Storchenallee 2, 65201 Wiesbaden
Telefon: 06 11/1 82 83 36
Mail: [email protected]

(Quelle: Pressemitteilung)

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