SoVD-Präsident fordert: „Behinderte Schüler nicht im Stich lassen“

Klassenzimmer

(Foto: VGMeril_pixelio.de)

Anlässlich der von der Koalition geplanten erweiterten Kooperationsmöglichkeit von Bund und Ländern verlangt der Sozialverband Deutschland e.V. (SoVD) Förderprogramme.

SoVD-Präsident Adolf Bauer bemängelt, dass die vom Koalitionsausschuss geplante Erweiterung der Kooperationsmöglichkeiten von Bund und Ländern im Hochschulbereich richtig sei, jedoch zu kurz greift.

Das strikte Kooperationsverbot dürfe nicht länger als Begründung dafür dienen, das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern zu verhindern. Deshalb müsse die Bundesregierung jetzt konsequent sein und „das strikte Kooperationsverbot auch im schulischen Bereich aufbrechen. Dann kann der Bund die für die Verwirklichung der inklusiven Bildung dringend benötigten Förderprogramme auflegen.“

Insbesondere ein Förderprogramm für barrierefreie Schulen ist laut Bauer dringend erforderlich, um die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention im Bereich der Bildung in Deutschland „endlich auf den Weg zu bringen. Bund und Länder müssen hier vereint vorangehen.“

Zum Themenschwerpunkt Inklusion in Schulen

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