""

Sozialminister fordern einheitliche Bundesleistung für Behinderte

Profitieren könnten 700.000 bis 800.000 Menschen – derzeit aber nur Prüfauftrag gestellt.

Sozialminister Andreas Storm (Foto: CDU)

Sozialminister Andreas Storm (Foto: CDU)

Nach dem Willen der Arbeits- und Sozialminister der Länder sollen Menschen mit Behinderung künftig ein sogenanntes Bundesteilhabegeld erhalten. Es solle bisherige, von Kommunen und Ländern gezahlte Leistungen ersetzen wie etwa Blinden- oder Gehörlosengeld.

Dies sagte der saarländische Sozialminister Andreas Storm (CDU) am Donnerstag nach der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Magdeburg. Bisher gebe es ein Fürsorgesystem, das den Geist der Fürsorge atme und nicht dem heutigen Bild von Inklusion – voller gesellschaftlicher Einbeziehung Behinderter – entspreche.

Bislang gibt es nur einen Prüfauftrag

Im Gespräch sei eine Höhe von etwa 600 bis 660 Euro. Einkommen und Vermögen sollten nicht mehr angerechnet werden, sagte Storm. Profitieren könnten 700.000 bis 800.000 Menschen mit Behinderungen.

Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist ein Bundesteilhabegesetz angekündigt. Der Bund wolle zu einer Entlastung der Kommunen beitragen. Storm sagte, zum Bundesteilhabegeld gebe es bislang nur einen Prüfauftrag.

(dpa)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

1 Kommentar

KOMMENTAR SCHREIBEN