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Sozialverband fordert Sozialvertrag für Hamburg

Renten, Inklusion, Steuerpolitik: Zehn-Punkte-Plan „Eine Stadt für alle – eine menschliche Stadt“ vorgestellt.

SoVD-Landesvorsitzender Klaus Wicher (Foto: SoVD)

SoVD-Landesvorsitzender Klaus Wicher (Foto: SoVD)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat den Hamburger Senat zum Abschluss eines Sozialvertrags bis 2020 aufgefordert. Als Gegengewicht zur Schuldenbremse in der Landesverfassung sollte die Sozialpolitik als feste Größe im Haushalt der Stadt verankert werden, fordert der Landesverband in seinem neuen Programm, das er am Montag vorstellte. „Benachteiligte Menschen verbleiben im Moment in ihrer Benachteiligung“, sagte der Landesvorsitzende Klaus Wicher.

In einem Zehn-Punkte-Plan will der Verband zeigen, wie Menschen den Weg aus der Armut finden können. Sichere Renten, Inklusion und gerechte Steuerpolitik sind weitere Punkte, die in einem sozialpolitischen Konzept mit dem Titel „Eine Stadt für alle – eine menschliche Stadt“ aufgeführt werden. Der Landesvorsitzende forderte außerdem einen Armutsbericht für Hamburg.

Ein weiteres Problem sei Hamburgs Gefälle zwischen Arm und Reich: Mit 12,2 Prozent sei der Anteil der Einkommensreichen im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders groß. „Es gibt einen Nachholbedarf in der Stadt, was die soziale Gerechtigkeit betrifft“, sagte Wicher.

Seit fast 100 Jahren engagiert sich der Landesverband Hamburg für die sozialen Belange seiner 18.000 Mitglieder.

(dpa)

Hamburg
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