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Sozialwohnungsbau: Haben Brandenburg, Berlin und Saarland Geld zweckentfremdet?

Immerhin: Jetzt gibt es ein paar Aufzüge und barrierefreie Wohnungen mehr.

Innenstadt von Potsdam: Brandenburger Straße, im Hintergrund die St.-Peter-und-Paul-Kirche

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Brandenburgs Infrastrukturministerium hat den Vorwurf des Bundes zurückgewiesen, Gelder für den sozialen Wohnungsbau nicht zweckgerecht zu verwenden.

Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ geht aus einer Übersicht des Bundesbauministeriums hervor, dass Länder wie Brandenburg, Berlin oder das Saarland in den Jahren 2009, 2010 und 2011 so gut wie keine geförderten Sozialwohnungen geschaffen haben, obwohl der Bund ihnen dafür hohe Millionenzahlungen zugewiesen hatte.

Geld für barrierefreie Wohnungen

Ministeriumssprecher Lothar Wiegand sagte in Potsdam: „Richtig ist, dass wir nicht alles in die Förderung von sozialem Wohnungsbau stecken, weil es dafür nur einen geringen Bedarf gibt.“ Dafür würden Sanierungen, der Einbau von Aufzügen für barrierefreies Wohnen und das Schließen von Baulücken gefördert.

„Die Mittel werden zu 100 Prozent zweckentsprechend eingesetzt: Wir verbessern damit die Wohnungssituation der Brandenburger Mieter“, sagte Wiegand. Zudem gebe es im Land keinen Mangel an Wohnungen.

(dpa, Wikipedia/Jessica Gardner from Adelaide, Australia. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.)

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