Spaßvogel Zanardi verliert trotz Platz 72 nicht seinen Humor

Der Paralympicssieger beim Berlin-Marathon: Kette gerissen, aber Rennen genossen.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi beim 42. Berlin-Marathon  mit einem Liegend-Handbike. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Der ehemalige Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi beim 42. Berlin-Marathon mit einem Liegend-Handbike. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Immerhin, Alessandro Zanardi hat wieder einmal sein Ziel erreicht. Wie früher so oft als Rennfahrer auch in der Formel 1. Doch diesmal lief für den 48 Jahre alten Italiener, der im September 2001 bei einem Unfall in der ChampCar-Serie beide Beine verlor, nicht alles rund beim Berlin-Marathon, an dem er erstmals teilnahm.

„Mir ist die Kette gerissen, aber es ist ein wunderschöner Tag heute“, meinte der Pechvogel noch während des Rennens. „Ich ziehe das jetzt durch“, sagte er lachend – und kam am Sonntag in 1:50:32 Stunden wenigstens noch als 72. Handbiker ins Ziel.

Schon während seiner Zeit als Tourenwagen-Fahrer fing Alex Zanardi als Handbiker-Profi an. Bei den Sommer-Paralympics 2012 in London gewann er Gold im Einzelzeitfahren und auch im Straßenrennen.

(dpa)

Ausführlicher Bericht vom Berlin-Marathon
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