Special Olympics Deutschland beteiligt sich an Aktion „Recht auf Menschenrecht“

Mit Blick auf Flüchtlinge: Die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung setzt sich gegen jegliche Diskriminierung ein.

Die Mitglieder des Nationalen Komitees mit den Gästen Mary Davis (l.), Präsidentin von SOEE, und Carmen Würth (2.v.l.) beteiligen sich an der Aktion "Menschenrechte". Das Schild präsentiert SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. (Foto: SOD)

Die Mitglieder des Nationalen Komitees mit den Gästen Mary Davis (l.), Präsidentin von SOEE, und Carmen Würth (2.v.l.) beteiligen sich an der Aktion „Menschenrechte“. Das Schild präsentiert SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. (Foto: SOD)

„Die täglichen Nachrichten und Diskussionen um Flüchtlinge und deren Integration rückt auch für uns noch einmal in den Fokus, was ohnehin unsere tägliche Arbeit ausmacht – sich mit Worten und Taten einzusetzen für die Gleichberechtigung, gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung aller Menschen. Insbesondere auch für die Flüchtlinge mit geistiger Behinderung“, sagte Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland (SOD) am Samstag in Berlin am Rande des Treffens des Nationalen SOD-Komitees.

„Wir können sehr gut nachvollziehen, wie es vielen Flüchtlingen ergeht, die mit Unverständnis oder gar Diskriminierung zu tun haben. Menschen mit geistiger Behinderung begegnen oft ähnlichen Vorurteilen, erleben noch immer Ausgrenzung, benötigen Unterstützung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.“

Krajewski weiter:

„Wir wissen aber auch aus Erfahrung, dass man daran etwas ändern kann. Gerade die gesellschaftliche Entwicklung hin zur Inklusion zeigt, was Umdenken und gemeinsames Handeln vieler Kräfte bewegen kann. Der Sport spielt in diesem Prozess eine wichtige Rolle, ist oft der erste Lebensbereich, in dem Kontakte geknüpft werden. Das ist bei den Flüchtlingen nicht anders – es ist eine große Chance, gerade über den Sport die Integration zu erleichtern. Wir schließen uns dem Aufruf des DOSB an den gesamten Sport in Deutschland gern an und beteiligen uns an der Kampagne Recht auf Menschenrecht.“

(RP/PM)

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