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Statt „Ziemlich beste Freunde“ gibt es „Verratene Freunde“

Drehstart für einen Fernsehfilm mit Starbesetzung: Heino Ferch spielt einen super erfolgreichen Bauunternehmer, der sich für Behinderte engagiert. Ein guter Mensch ist er deshalb aber trotzdem nicht.

Katja Riemann und Heino Ferch in Comedian Harmonists

Stehen wieder gemeinsam vor der Kamera: Katja Riemann und Heino Ferch (hier in in "Comedian Harmonists")

Der Fernsehfilm „Verratene Freunde“ erzählt von zwei Ehepaaren Mitte vierzig, deren Freundschaft, vor allem aber deren Selbsteinschätzungen aufgrund eines Betrugsfalles in Frage gestellt werden. Matthias Brandt und Barbara Auer, Heino Ferch und Katja Riemann spielen die Hauptrollen. Regisseur ist Stefan Krohmer, Autor: Daniel Nocke.

Das ist die Handlung: Peter (Heino Ferch), ein ausgesprochen erfolgreicher Bauunternehmer, engagiert sich für Behinderte und prahlt gerne mit seinen Erfolgen. Der mit ihm befreundete Schulleiter Andreas (Matthias Brandt) sieht sich als Vertreter geistiger Werte und will nicht zugeben, dass ihn die unverkrampfte und großzügige materielle Wohltätigkeit irritiert.

Alles durcheinandergebracht

Als Andreas aus einem Streit zwischen Peter und dessen Frau Christa (Katja Riemann) heraushört, dass sein Freund Spendengelder für persönliche Zwecke veruntreut hat, fühlt er sich verpflichtet, einzuschreiten. Peter weigert sich, auf Andreas‘ Forderung nach Rückgabe des Geldes einzugehen. Andreas macht die Sache öffentlich – der Skandal ist perfekt.

Von seiner Ehefrau bekommt Andreas allerdings überraschenderweise keine Zustimmung. Ganz im Gegenteil: Zu seiner Überraschung bewertet seine Frau Heike (Barbara Auer) die Sache als Denunziation und offenbart ihm bei dieser Gelegenheit gleich mal ihre seit Monaten andauernde Affäre mit Peter. Dessen Gattin Christa dagegen fürchtet den Schatten auf ihrer Charity-Arbeit und geht auf Distanz zu ihrem Mann – hat sie doch die Rolle als Frau an seiner Seite ohnehin satt. Doch Peter ist keineswegs gewillt, sich von einem moralisch entrüsteten Andreas seine Existenz kaputtmachen zu lassen…

Gedreht wird bis zum 18. Mai in Stuttgart und Umgebung. Auftraggeber sind der SWR, WDR und ARTE.

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