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Stille Trauer in Titisee-Neustadt

Ein Jahr nach dem Feuer in der Behindertenwerkstatt wurde der 14 Toten gedacht.

Trauerbeflaggung vor dem Rathaus in Titisee-Neustadt (Foto: Stadtverwaltung Titisee-Neustadt)

Trauerbeflaggung vor dem Rathaus in Titisee-Neustadt (Foto: Stadtverwaltung Titisee-Neustadt)

Zum ersten Jahrestag der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald haben Überlebende und Angehörige der 14 Toten gedacht. Getrauert wurde in Stille und im Kreis der Betroffenen. Dies sei der ausdrückliche Wunsch der Behinderten und ihrer Betreuer gewesen, sagte Bürgermeister Armin Hinterseh am Dienstag.

Die Trauernden kamen zu einem ökumenischen Gottesdienst im örtlichen Münster zusammen. Presse und Kameras waren – glücklicherweise – nicht zugelassen. Für jeden Toten wurde vor dem Altar eine rote Rose aufgestellt. Als Zeichen der Solidarität gab es an öffentlichen Gebäuden Trauerbeflaggung.

14 Menschen starben

Bei dem Feuer in der Caritas-Werkstatt am 26. November 2012 waren 13 Behinderte und eine Betreuerin ums Leben gekommen. Als Ursache gilt ein Bedienungsfehler an einem Gasofen.

Das Land sagte finanzielle Hilfe zu. Ein von den Tod mehrerer Bewohner betroffenes Heim im nahen Löffingen erhalte 70.000 Euro, teilte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in Stuttgart mit (ROLLINGPLANET berichtete).

(dpa)

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