""

Stillen senkt späteres Diabetesrisiko der Mutter

Studie: Eine mögliche dauerhafte Erkrankung verzögert sich um durchschnittlich zehn Jahre.

Andrea Solario: "Madonna mit dem grünen Kissen" (zirka 1507) (Foto: The Yorck Project)

Andrea Solario: „Madonna mit dem grünen Kissen“ (zirka 1507) (Foto: The Yorck Project)

Vom Stillen profitiert nicht nur das Kind, sondern auch die Mutter. „Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes, die ihr Kind nach der Geburt stillen, können ihr Risiko für einen späteren Diabetes langfristig senken“, erklärt Prof. Christine Graf, Sportärztin im Netzwerk „Gesund ins Leben“, einer vom Bundesernährungsministerium geförderten Initiative. Schwangerschaftsdiabetes erhöht bei Frauen das Risiko, später dauerhaft an Diabetes zu erkranken.

Risiko erheblich reduziert

Laut neuen Studienergebnissen können betroffene Frauen dieses Risiko deutlich senken, wenn sie ihrem Baby länger als drei Monate die Brust geben. Ideal ist, wenn sie im ersten halben Jahr stillen – mindestens bis zum Beginn des fünften Lebensmonats voll und zusätzlich, nachdem das Kind den ersten Brei bekommt. Selbst wenn die Erkrankung nicht immer verhindert werden kann, verzögert das Stillen die Entwicklung eines Diabetes um durchschnittlich zehn Jahre.

(dpa)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN