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Stillende Mütter erkranken seltener an Typ-2-Diabetes

Studie: 40 Prozent geringeres Risiko.

(Foto: Rolf van Melis/pixelio.de)

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Frauen, die gestillt haben, erkranken deutlich seltener an Typ-2-Diabetes: Ihr Risiko liegt um 40 Prozent niedriger als bei Frauen, die nicht gestillt haben. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam (DIfE). Demnach verbessert eine lange Stillzeit das Stoffwechselprofil von Müttern nachhaltig, unabhängig vom sozialen Status und vom Lebensstil.

Darüberhinaus wirke sich das Stillen auch positiv auf das Körpergewicht aus: So hatten Frauen, die gestillt haben, im Schnitt niedrigere Blutfettwerte und einen höheren Adiponectin-Spiegel. Dieses Hormon wird vom Fettgewebe freigesetzt und wirkt sich günstig auf den Zucker- und Fettstoffwechsel aus, in dem es unter anderem die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen verbessert.

Für die Studie werteten die Forscher des DIfE die Daten von 1262 Müttern aus, die sie im Rahmen der Potsdamer Langzeit-Beobachtungsstudie zwischen 1994 und 2005 erhoben hatten.

(dpa/tmn)

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