Strategie für Inklusion an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt

Minister hat dafür drei Jahre lang gebraucht. Der Zeitplan ist trotzdem immer noch offen.

Bildungsminister Mathias Brodkorb (Foto: dpa)

Bildungsminister Mathias Brodkorb (Foto: dpa)

Der gemeinsame Schulbesuch behinderter und nichtbehinderter Kinder soll in Mecklenburg-Vorpommern bald flächendeckend möglich sein. Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) legte am Freitag in Schwerin gemeinsam mit der bildungspolitischen Sprecherin der Linken, Simone Oldenburg, eine Strategie für die Inklusion vor. Daran war drei Jahre lang gearbeitet worden.

Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen sollen aufgelöst und die Kinder an Regionalen Schulen in eigenen Klassen unterrichtet werden. Aus diesen sollen sie auch in Regelklassen wechseln können, sagte der Minister. Körperbehinderte Schüler sollen, wenn die Eltern dies wünschen, eine von 28 Regionalschulen oder Gymnasien besuchen können, die baulich dafür fitgemacht werden. Der Zeitplan sei noch offen.

(RP/dpa/mv)

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