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Tatü tata, die Behinderten sind da

Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat mit Unterstützung der Aktion Mensch ein zweijähriges Bundesprojekt ins Leben gerufen, das das Thema Inklusion für alle Mitglieder umsetzten soll. Auch Jugendliche mit Behinderungen sollen nun den Umgang mit dem Wasserschlauch und Teamwork erlernen.

„Wasser marsch!“: Die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) nimmt ihren Vorbildcharakter wörtlich und will die Feuerwehren für Jugendliche mit Behinderung weiter öffnen. Damit die Arbeit mit den zehn- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen selbstverständlicher und das Thema Inklusion flächendeckend die Jugendwarte und Mitglieder des Verbandes erreicht, wurde ein zweijähriges Bundesprojekt ins Leben gerufen. Es sieht den Aufbau eines umfassenden Netzwerkes mit anderen Institutionen vor und viel Aufklärungsarbeit, in der die Teilhabe Jugendlicher mit Behinderung in der Praxis deutlich wird. Denn aktive Feuerwehrarbeit bedeutet nicht ausschließlich Einsätze fahren und unter Atemschutz in ein brennendes Haus gehen. Sondern auch: einen Notruf entgegennehmen, Schläuche ausrollen, einen Parcours betreuen oder einen Infostand bedienen – Arbeit eben, bei der alle Jugendlichen schon früh lernen, dass sie nur als Team etwas erreichen.

Die Aktion Mensch unterstützt das Projekt „Jugendarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung in der Jugendfeuerwehr“ mit fast 50.000 Euro.

Quelle, weitere Informationen und Foto: Aktion Mensch

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