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Thomas Bösenberg ist doch nicht stumm – er meldet sich zu Wort

Thomas Bösenberg

Der Chef des neuen Hamburger Inklusionsbüro ist dem Rat von ROLLINGPLANET gefolgt, Kritik aus dem Internet ernst zu nehmen. Er erklärt, was ihn für seinen künftigen Job befähigt.

Aufgeschreckt durch den Rumor im Internet, hat Thomas Bösenberg doch noch die Chance ergriffen, erste Kritik an seiner Person zu entkräften.

Bösenberg war im August 2011 nach politischen Querelen als Geschäftsführer von „team.arbeit.hamburg“ (Dachverband der Jobcenter von Hamburg) zurückgetreten. Seine Partei, die CDU, machte dafür den „roten Filz“ verantwortlich. Am 1. Februar informierte Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, dass Hamburg ein Inklusionsbüro mit Bösenberg an der Spitze bekommt.

In der Behindertenszene ist Bösenberg bislang nicht bekannt. Der Blogger Gerlef Gleiss hatte deshalb die Eignung des designierten Chefs des Inklusionsbüros in Frage gestellt.

Bislang weigerten sich sowohl Thomas Bösenberg als auch der zuständige Arbeitsstab der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen der Freien und Hansestadt Hamburg, Presseanfragen zu beantworten. (ROLLINGPLANET berichtete: Das fängt ja gut an). Nun hat sich Bösenberg erstmals den Fragen gestellt. Bei der Journalistin Inge Hannemann hat er sich ausführlich am Telefonat und per Mail gemeldet.Über seine Qualifikation äußert er sich:

Nach verschiedenen Verwendungen in der öffentlichen Verwaltung war ich seit 2005 Jahre Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg. Unter meiner Verantwortung wurde der bundesweit einmalige Standort für schwerbehinderte Menschen aufgebaut, was zu einer Verbesserung der Beratungsqualität geführt hat. Daran kann ich in meiner jetzigen Tätigkeit unmittelbar anknüpfen.

Immer noch nicht bekannt ist, wann das Hamburger Inklusionsbüro seine Tätigkeit aufnehmen wird.

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