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Thüringen will sich für mehr Barrierefreiheit im Alltag einsetzen

Das Bundesland erhält eine landesweite Koordinierungsstelle, von der alle profitieren sollen.

Behindertenbeauftragter Paul Brockhausen (links)

Behinderte und alte Menschen sollen künftig öffentliche Parks, Behörden und Wohngebäude leichter erreichen können, außerdem stehen Verkehrsmittel, Arbeitsstätten und touristische Einrichtungen im Fokus: Thüringen erhält eine landesweite Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit.

Diese biete vor allem Behörden, Kommunen, Arbeitgebern, Verbänden und Institutionen Hilfe bei der Gestaltung einer barrierefreien Lebensumgebung, sagte heute der Behindertenbeauftragte des Landes, Paul Brockhausen. Unterstützung liefere dabei die behinderte Architektin Sabine Kamke.

Davon sollen alle profitieren

„Eine barrierefreie Umwelt ist für zehn Prozent der Bevölkerung unerlässlich, für 30 Prozent notwendig und für alle komfortabel“, erklärte Brockhausen.

Weniger Barrieren machten den Alltag für viele Menschen leichter, ob mit und ohne Behinderung. Eine Aufgabe der Stelle werde es auch sein, die Förderprogramme des Landes mit Blick auf die UN-Behindertenrechtskonvention zu untersuchen. Dabei gehe es etwa um die Förderung von rollstuhlgerechten Wohnungen.

(dapd/dpa/th)

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