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Todesfalle: Technik, die man nicht bedienen kann

Handys werden immer kleiner – für die meisten ein Segen, für viele Senioren ein wahrer Fluch. Denn kleine Tastaturen und verwirrende Bedienelemente machen ein rasches Reagieren nach einem Sturz oder bei einem Herzinfarkt nahezu unmöglich. Was tun?

Zürich (pts) – Neue Seniorenhandys mit integriertem Notfallknopf helfen Leben retten. Wenn man weiß, wie sie funktionieren.

Patrick Tobler ist ein normaler Gymnasiast – während seiner täglichen Schulzeit. Danach ist der junge Mann vor allem Unternehmer. Er vertreibt speziell entwickelte Mobiltelefone für Senioren und bietet mit jedem Kauf auch eine Einschulung für das Gerät an. Patrick Tobler: „Nicht nur ältere Menschen sind im Notfall auf schnelle Hilfe angewiesen. Der einzige Unterschied, fast jeder Schweizer unter 60 ist schon Besitzer eines Handys. Nicht so bei Senioren 60plus. Denn, für viele Senioren sind die handelsüblichen Handys fast nutzlos. Zu klein, zu unübersichtlich zu viele Funktionen – keine Notrufeinrichtung. Und Festnetztelefone sind als Notruf ohnehin weniger sicher.“

Laut Tobler besitzen auch 2011 viele Senioren noch kein Mobiltelefon. Dabei belegen Studien unter Ärzten, das heute mehr als 70% aller Notrufe per Handy eingehen und so gut wie jeder Arzt (98%) auch ein Handy besitzt, um im Notfall seinen Patienten zu Hilfe zu kommen. Bei der Frage „Halten Sie den Einsatz der Mobilkommunikation im Hinblick auf eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung für sinnvoll?“ beantworteten mehr als drei Viertel der Befragten Ärzte mit „ja, sehr sinnvoll“.

Der wichtigste Knopf auf diesem Handy - der Notfallknopf.

Aber sogar wenn ein Handy im Haus ist, haben Senioren große Probleme mit den handelsüblichen Mini-Handys umzugehen und im Ernstfall (meist auch ein Stressfall) auch schnell Hilfe zu organisieren. Da aber gewöhnliche Telefone für ältere Menschen meist unpraktisch und schwierig handzuhaben sind, wurden Notruftelefone entwickelt. Diese Notfalltelefone sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen oder Nutzer mit Handicap ausgerichtet und entwickelt.

Dabei müssen sich ältere oder auch sehschwache Menschen nicht mit hässlichen und klobigen Handys begnügen. „Die neue Generation von Notfallhandys, sind sehr schick und eben nur leichter bedienbar und die größten Tasten und das Display auch ohne Brille lesbar“, so Tobler zu seinen Handys, die er im Angebot hat. Das EVOCO Handy verfügt über große Tasten und ein leicht lesbares Display. Wichtigstes Sicherheitsmerkmal ist der SOS-Knopf, der bei Betätigung eine vorher eingespeicherte Nummer wählt. Egal ob Nachbar, Verwandte oder der Hausarzt. Der Notruf verbindet in Sekunden. Zusätzlich hat das Handy auch eine Taschenlampe eingebaut und der Vertrag für das Handy ist individuell bei jedem Telefonbetreiber wählbar. Egal ob: Orange, Swisscom oder Sunrise. Im Paketpreis sind bei Tobler automatisch eine SIM-Karte mit 10 Franken Telefonguthaben und eine persönliche Einschulung enthalten. „Die Einschulung dauert rund eine Stunde und danach versteht der Nutzer sein Telefon von A-Z“, so der jüngste Schweizer Telekomunternehmer.

Hinweis der Redaktion: Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um einen PR-Text, dessen inhaltlichen Aussagen von ROLLINGPLANET nicht geprüft wurden.

Foto: Notfallknopf am Handy kann Leben retten

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2 Kommentare

  • H. Klötzer

    Aus eigener Erfahrung folgendes zu solchen Handys mit Notruftaste:
    Diese haben ein grundsätzliches Problem: Sie rufen im Notfall ein oder mehrere Telefonnummern an, das wars. Wenn der Anrufende aber nicht weiss wo er ist (beschreiben Sie mal ein Gebüsch in dem Sie liegen)oder wenn der Anrufende nicht sprechen kann, was dann? Hilfe ist dann kaum möglich. Auch eingebaute Fall-Sensoren sind problematisch: Wie oft ist meinem Vater sein „Seniorenhandy“ herunter gefallen. Wenn das jedesmal die „Rettungskräfte“ in Gang gesetzt hätte, nicht auszudenken. Es gibt heute andere Lösungen: Notruftelefon mit GPS-Personenortung. Das haben wir jetzt auch und wir konnten meinen Vater deshalb aus einem Graben ziehen. Vielleicht helfen die Hinweise weiter.

    H. Klötzer

    18. April 2012 at 14:48
  • W. Kirsch

    Dem obigen Beitrag kann ich nur zustimmen. Es gibt Geräte die Ihre GPS-Standort-Koordinaten bei einem Notruf mitschicken. Man kann im Bedarfsfall den Standort aber auch abfragen. Der nachfolgende Link führt zu einer kurzen Beschreibung eines solchen Gerätes. http://rollingplanet.net/2012/01/24/mobiles-hilferuf-und-personenortungssystem-mvt-501/

    24. April 2012 at 12:28

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