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Tragischer Todesfall: Werkstätten-Meisterschaft vorzeitig beendet

29-jähriger Fußballer aus Mecklenburg-Vorpommern brach während einer Trainingseinheit zusammen und starb in der Klinik.

Die Verantwortlichen reagierten rasch: „Vor dem Hintergrund dieses tragischen Ereignisses haben wir im Einvernehmen mit allen Beteiligten entschieden, dass diesjährige Turnier nicht fortzuführen.“

Die Verantwortlichen reagierten rasch: „Vor dem Hintergrund dieses tragischen Ereignisses haben wir im Einvernehmen mit allen Beteiligten entschieden, dass diesjährige Turnier nicht fortzuführen.“

Die Deutschen Fußballmeisterschaften der Werkstätten für behinderte Menschen, ausgetragen in der Sportschule Duisburg-Wedau (Nordrhein-Westfalen) wurden aufgrund eines Todesfalls an diesem Mittwoch vorzeitig beendet. Ein 29-jähriger Fußballer der Peene Werkstätten aus Mecklenburg-Vorpommern war während einer Trainingseinheit am Dienstagabend gegen 20 Uhr zusammen gebrochen. Er verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kurze Zeit später in einer Duisburger Klinik. Dies teilte die DFB-Stiftung Sepp Herberger als Organisator mit.

„Wir trauern um einen unserer Spieler, unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und den Freunden und Teamkollegen aus Peene“, erklärt DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, der Vorsitzende der Sepp-Herberger-Stiftung.

„Die Gesundheit aller Athleten liegt uns besonders am Herzen. Jede Spielerin und jeder Spieler weist vor Turnierbeginn mit einem ärztlichen Attest die eigene Sporttauglichkeit nach. Wir setzen während des Turniers zudem drei Physiotherapeuten und eine Ärztin ein. Trotz all dieser Maßnahmen konnte dieser plötzliche Todesfall leider nicht verhindert werden“,

so Gehlenborg.

Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen, Martin Berg, sagt: „Vor dem Hintergrund dieses tragischen Ereignisses haben wir im Einvernehmen mit allen Beteiligten entschieden, das diesjährige Turnier nicht fortzuführen. Wir werden gemeinsam mit der Sepp-Herberger-Stiftung und den weiteren Partnern alles tun, was jetzt notwendig ist, um die Mannschaft und die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.“

Bereits seit 2000 werden die Meisterschaften durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger und die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen sowie den Deutschen Behindertensportverband und Special Olympics Deutschland organisiert. An der 18. Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr nahmen 16 Männer-Mannschaften mit 250 Teilnehmern und acht Frauenteams mit 100 Sportlerinnen teil. Die Sportler gedachten am Mittwochvormittag dem Verstorbenen im Rahmen einer Gedenkveranstaltung.

(PM)

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