Treffen der Behindertenbeauftragten in Mainz

Politikerin Malu Dreyer fordert mehr Arbeitsplätze für behinderte Menschen.

Die Sozialministerin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (r.) am 13.09.2012 auf dem Gutenbergplatz in Mainz mit Teilnehmern eines „Flashmobs“ für Inklusion (Foto: Fredrik von Erichse/ dpa)

Für schwerbehinderte Menschen müssen nach den Worten der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) mehr Jobs geschaffen werden. Zwar sei die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen seit Ende der 1990er Jahre in Rheinland-Pfalz um mehr als ein Viertel geschrumpft, sagte sie heute in Mainz. Im Land gebe es angesichts von rund 6600 schwerbehinderten Arbeitslosen und mehr als 14.000 Behinderten, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, noch sehr viel zu tun.

Bis zu 70 % aus dem „Budget für Arbeit“

„Für über 800 behinderte Menschen konnten wir in den vergangenen Jahren Arbeitsplätze in den mittlerweile über 70 Integrationsfirmen schaffen“, erklärte Dreyer. Mehr als 200 Arbeitnehmer hätten mit Unterstützung des Landes von einer Werkstatt für behinderte Menschen auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wechseln können. Dafür floss das „Budget für Arbeit“, bei dem Arbeitgeber einen Zuschuss von bis zu 70 Prozent der Lohnkosten bekommen.

Die Behindertenbeauftragten des Bundes und der Länder trafen sich heute in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Sie tauschen sich noch bis morgen aus, vor allem über das Thema Arbeit für Menschen mit Behinderungen.

(dpa)

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