Trickfilm-„Grand Prix“ für Geschichte um Gehörlosen-Paar

Jury lobt: „Sehr poetisch und sinnlich kommuniziert“.

„Le sens du toucher“ von Jean-Charles Mbotti Malolo (Foto: arte)

„Le sens du toucher“ von Jean-Charles Mbotti Malolo (Foto: arte)

Zum Abschluss des Trickfilm-Festivals in Stuttgart sind die beiden höchstdotierten Preise Beiträgen aus Frankreich und Großbritannien zugesprochen worden. Mit dem mit 15.000 Euro verbundenen „Grand Prix“ des Landes und der Stadt wurde der Kurzfilm „Le sens du toucher“ (Berührungen) des Franzosen Jean-Charles Mbotti Malolo belohnt. Die Geschichte um das Gehörlosen-Paar Chloé und Louis und eine tückische Katzenallergie sei „sehr poetisch und sinnlich kommuniziert“, schrieb die Jury des Festivals in der Begründung.

Gewinner des Lotte-Reiniger-Förderpreises und 10.000 Euro wurde Daisy Jacobs für ihren Film „The bigger picture“ über zwei Brüder, die ihre Mutter ins Heim bringen wollen – erzählt mit jeder Menge schwarzem Humor.

Das 22. Internationale Trickfilm-Festival in Stuttgart ging am Sonntag mit einer Besucherzahl von rund 80.000 Menschen zu Ende. An sechs Tagen erlebten sie mehr als 1000 Filme bei 200 Veranstaltungen. Besonders beliebt war wieder das kostenlose Open-Air-Kino auf dem Schlossplatz mit allabendlich mehreren tausend Zuschauern.

(dpa/lsw)

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