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„Ulmer Spatz“: Ein inklusives Donauschiff

Menschen mit und ohne Behinderung haben das Boot zwei Jahre lang restauriert – jetzt geht es ins Wasser.

„Ulmer Spatz“ (Foto: Tourismus Ulm)

„Ulmer Spatz“ (Foto: Tourismus Ulm)

Das historische Donauschiff „Ulmer Spatz“ nimmt wieder Fahrt auf. Menschen mit und ohne Behinderung haben das Boot zwei Jahre lang restauriert. Am Donnerstag wird es aus der Werkstatt im bayerischen Neu-Ulm geholt und um die Mittagszeit in Ulm in das Wasser gelassen. Das 1935 gebaute Personenschiff schipperte schon in der Nachkriegszeit über die Donau.

Der rund 13 Meter lange „Ulmer Spatz“ ist nun ein Inklusionsprojekt der Lebenshilfe Donau-Iller: An der Generalüberholung beteiligten sich auch zahlreiche Behinderte. „Wir haben das Schiff entrostet und entkernt, die Elektrik erneuert, den Motor ausgetauscht und es barrierefrei gestaltet“, sagte Ingrid Seybold von der Lebenshilfe.

Die Bootsausflüge auf der Donau sollen langfristig zwei bis drei Behinderten einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz verschaffen.

Schifffahrt Ulm

Die Fahrt dauert zirka 60 Minuten. Einstiegstellen sind Friedrichsau und Metzgerturm. Preise pro Person: Erwachsene EUR 9, Rentner und Schüler EUR 7,50. Internet: Tourismus Ulm

(dpa/lsw)

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