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Und Behinderte lassen sich doch verarschen

So funktioniert der Wechseltrick nach Geldabhebung: Ein Beispiel aus Dormagen.

(Foto: Jetti-Kuhlemann/pixelio.de)

Gelungene Inklusion in Nordrhein-Westfalen: Behinderte dürfen an der gemeinen Welt teilhaben. Eine Rollstuhlfahrerin aus Dormagen (63.000 Einwohner, Rhein-Kreis Neuss) besorgte sich am Dienstag (22.1.) gegen 16.15 Uhr Geld von ihrer Bank. Kurz darauf sprach ein bislang Unbekannter sie an der Knechtstedener Straße an und fragte, ob sie zwei Euro wechseln könne. Die ROLLINGPLANET-Bewohnerin zeigte sich hilfsbereit und gab ihm Kleingeld, woraufhin der Mann ein 2-Euro-Stück in ihr Portemonnaie legte.

Erst gegen 19 Uhr fiel der Dormagenerin auf, dass das Geld, das sie abgehoben hatte, fehlte. Der Mann muss während des Wechselvorgangs das Geld in Scheinen aus dem Portemonnaie an sich genommen haben – der sogenannte Wechseltrick.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Zirka 190 Zentimeter groß, breite kräftige Statur, kurze dunkle glatte Haare. Er soll eine beige Jacke und Jeans getragen haben. Es sprach deutsch mit einem Akzent. Personen, die möglicherweise ebenfalls von dem Mann angesprochen wurden oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 an die Polizei zu wenden.

(ots/RP)

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1 Kommentar

  • Fabi West Side

    Und behinderte lassen sich doch verarschen ;D Geilste Überschrift 😀

    24. Januar 2013 at 19:45

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