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Und es war wohl doch die richtige Entscheidung: Angelina Jolies Tante an Brustkrebs gestorben

Angelina Jolie ließ sich aus Angst vor Krebs die Brüste amputieren. Sie fürchtete ein vererbtes Krebsrisiko in der Familie. Ihre Mutter starb 2007 an Brustkrebs – und nun auch deren jüngere Schwester.

Angelina Jolie am 11. Mai (Foto: iwd)

Angelina Jolie am 11. Mai (Foto: iwd)

Die Tante von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie ist an Brustkrebs gestorben. Debbie Martins Tod kam knapp zwei Wochen, nachdem die berühmte Nichte ihre beidseitige Brustamputation aus Angst vor genetisch bedingtem Krebs bekanntgegeben hatte. Wie US-Medien am Montag berichteten, verlor sie am Sonntag im Alter von 61 Jahren in einem Krankenhaus im kalifornischen Escondido den Kampf gegen einen Brusttumor. Sie war die jüngere Schwester von Jolies Mutter Marcheline Bertrand, die 2007 den Folgen von Brustkrebs erlag.

Die Tante war stolz auf Angelina Jolie

Aus Angst vor einem Mammakarzinom, hatte sich die US-Schauspielerin selbst vor kurzem zu einer radikalen Krebsvorsorge entschieden, wie die 37-Jährige in einem „New York Times“-Artikel offenbarte. Die sechsfache Mutter und Lebensgefährtin von Hollywood-Star Brad Pitt hatte sich beide Brüste amputieren und mit Implantaten rekonstruieren lassen.

Für ihre gestorbene Tante und ihren Mann war dies die absolut richtige Entscheidung. „Wir haben Angelina einige Male getroffen, nachdem Debbie die Brustkrebsdiagnose bekommen hatte und waren beide sehr stolz auf ihre Entscheidung, sich der doppelten Mastektomie zu unterziehen und alles ihr Mögliche zu tun, um ihrer Familie das zu ersparen, was wir durchgemacht haben“, sagte Jolies Onkel Ron Martin.

(dpa)

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1 Kommentar

  • Daniel Fernholz

    Zwei Irrtümer prägen diese Diskussion: 1. Es ist keine Vorsorge!! Es KANN keine Vorsorge sein denn es hilft NICHT Krebs zu vermeiden! Es ist FRÜHERKENNUNG! Hier werden (vorsätzlich?) Begriffe vertauscht! 2. Die generelle Einstellung von Menschen gegenüber ihrer Sterblichkeit! Wir WERDEN sterben! Und das ist auch gut so. Aber die Art, wie wir leben, vermittelt manchmal den Eindruck, als würden wir ewig leben. Das ist aber nicht so! Punkt. Lebe jeden Tag so als wäre es der letzte Tag… das ist schwer… aber möglich (und notwendig, um nicht „Opfer“ einer solchen Hysterie zu werden!)

    27. Mai 2013 at 15:31

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