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Und tschüs: Wo gearbeitet wird, gibt’s Tote

Die Betriebskrankenkasse BKK Hoesch Brackel in Dortmund erklärte versehentlich einen Rollstuhlfahrer für tot und hat dafür eine Begründung.

Lachender und winkender Mann

Unser Foto zeigt nicht Herrn Siegfrid Grau – dem war, ganz im Gegenteil, überhaupt nicht zum Lachen zumute (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Soeben hatten der 78-Jährige Siegfrid Grau und seine Ehefrau Doris den Tod ihres ältesten Kindes Reiner, der mit 53 Jahren verstarb, zu verkraften – da erfuhren sie, dass die BKK Hoesch irrtümlicherweise den Vater statt den Sohn für tot erklärt hatte. Die Krankenkasse verlor keine Zeit: Sie beauftragte unverzüglich das Sanitätshaus, den Rollstuhl des nach mehreren Operationen gehbehinderten Rentners abzuholen. Außerdem hatte die BKK Hoesch ruckzuck das Pflegegeld (Pflegestufe 1) eingestellt und nicht mehr überwiesen.

BKK-Hoesch-Pressesprecher Dietrich Hilje bedauert die peinliche Verwechslung, erklärte jedoch: „Wo gearbeitet wird, passieren auch Fehler.“ Die Krankenkasse wird laut Hilje schnell Kontakt zu dem langjährig Versicherten aufnehmen und versuchen, ihn mit einem „Trostpflaster“ zu besänftigen. Den kann Herr Grau gut gebrauchen: Er liegt derzeit wieder im Krankenhaus.

Ganzen Bericht lesen: Ruhr Nachrichten

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