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UNESCO-Kurzfilmwettbewerb zur inklusiven Bildung

Bewerbungen können bis 30. August 2013 eingereicht werden.

Filmaufnahmen (Foto: Günter Havlena/pixelio.de)

Filmaufnahmen (Foto: Günter Havlena/pixelio.de)

Ab sofort können sich Studierende von Film- oder Medienhochschulen mit einem Kurzfilmkonzept zur inklusiven Bildung bei der Deutschen UNESCO-Kommission bewerben. Es soll das Thema in kreativer Weise – humorvoll, nachdenklich oder aufrüttelnd – umsetzen. Das Genre ist frei wählbar. Einsendeschluss ist der 30. August 2013.

Das beste Konzept wird von einer Fachjury ausgewählt und mit professioneller Unterstützung produziert. Präsentiert wird der Kurzfilm im Rahmen des Gipfels „Inklusion – Die Zukunft der Bildung“, den die Deutsche UNESCO-Kommission am 19. und 20. März 2014 in Bonn ausrichtet.

Bewerbungen

Das Konzept, mit dem sich die Teilnehmer bewerben, soll folgende Elemente enthalten:
• Angabe zum Genre
• Ausführliches Konzept (ausformulierte Inhaltsangabe, Beschreibung der vorkommenden Charaktere, ggf. visuelle ausgearbeitetes Storyboard, Dialoge)
• Angabe zur geplanten Länge des Films (5-10 Minuten)
• Angaben zu geplanter Aufnahmetechnik (Kamera, Schnitt, Ton, Musik)
Der Film soll barrierefrei umgesetzt werden
Bewerbungen sind bis zum 30. August 2013 zu richten an:
Deutsche UNESCO-Kommission
Frau Sabine Luft
Langwartweg 72
53129 Bonn
Email: [email protected]

Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen: UNESCO

Kooperationspartner

Kooperationspartner des Gipfels sind die Aktion Mensch, die Bertelsmann Stiftung, das Bildungs- und Förderungswerk der GEW, das Deutsche Institut für Menschenrechte, die Heidehof Stiftung, die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft und die Stadt Bonn. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland unterstützen die Konferenz. Partner des Filmwettbewerbs ist die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam.

Hintergrund

Seit 2009 ist Deutschland verpflichtet, inklusive Bildung umzusetzen. Damals trat die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland in Kraft. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen sieht unter anderem einen gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung vor.

UNESCO-Anliegen

Inklusive Bildung ist ein zentrales Anliegen der UNESCO, heißt es in einer Mitteilung, und soll allen Menschen weltweit eine qualitativ hochwertige Bildung ermöglichen – unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, körperlichen Beeinträchtigungen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Das Konzept wurde 1994 von der UNESCO in der Salamanca-Erklärung festgelegt und 2008 auf der UNESCO-Weltbildungsministerkonferenz erneut bestätigt.

(PM)


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