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Uniklinik Tübingen stärkt Forschung an seltenen Erkrankungen

In Deutschland gibt es rund drei Millionen Betroffene.

Uniklinik Tübingen (Foto: Sander Hofrichter Architekten)

Uniklinik Tübingen (Foto: Sander Hofrichter Architekten)

Das Universitätsklinikum Tübingen (UKT) – eines der Zentren der deutschen Hochschulmedizin – verstärkt seine Suche nach Therapien im Bereich der seltenen Erkrankungen. Bislang gebe es für die 5000 bis 8000 bekannten seltenen Erkrankungen lediglich rund 70 Medikamente. Eine Studienkoordinatorin soll in Tübingen künftig daran arbeiten, dass sich diese Situation verbessert, teilte die Klinik mit.

Sie soll dafür sorgen, dass Therapieansätze aus der Wissenschaft in Studien mit Patienten erforscht und weiterentwickelt werden können. Als selten gilt eine Krankheit, wenn sie höchstens bei einem von 2000 Menschen auftritt. Weil es aber so viele seltene Erkrankungen gibt, leiden in Deutschland rund drei Millionen Menschen an einer von ihnen.

(dpa)

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