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Vanessa Low kämpft gegen das Ende ihrer Sportkarriere

Nach monatelangen Schmerzen: Die Paralympicssiegerin hat für dieses Jahr alle Wettkämpfe abgesagt.

Vanessa Low (Archivfoto: EPA/Kerim Okten)

Vanessa Low (Archivfoto: EPA/Kerim Okten)

Paralympicssiegerin Vanessa Low wird wegen einer hartnäckigen Rückenverletzung dieses Jahr eine Wettkampfpause einlegen. Auch ein Karriereende der Weitsprung-Weltrekordlerin des TSV Bayer 04 Leverkusen stand im Raum.

„Ich hatte monatelang jeden Tag Schmerzen. Und das war auch der Grund, warum ich über das Aufhören nachgedacht habe. Aber ich liebe den Sport. Und deshalb werde ich in der Reha arbeiten und mich auf Tokio 2020 fokussieren, dieses Jahr aber keine Wettkämpfe bestreiten“,

sagte die 26-Jährige. Damit fehlt sie im Juli bei den Weltmeisterschaften in London.

Sie gehörte zu den Stars in Rio

Die Welt- und Europameisterin hat im vergangenen Jahr in Rio im Weitsprung mit einem neuen Weltrekord von 4,93 Meter Gold gewonnen sowie Silber über die 100 Meter geholt. Low war nach den Rio-Spielen zu ihrem Freund Scott Reardon nach Australien gezogen.

Die gebürtige Lübeckerin, die als Jugendliche bei einem Bahnunfall beide Beine verloren hatte, hatte im Januar den „Keep Fighting Award“ der Familie von Formel 1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erhalten. Low ist die erste Sportlerin, die diese neue Auszeichnung bekam. „Du verkörperst diesen Kampfgeist“, hatte Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg bei seiner Laudatio gesagt.

(dpa/lno)

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