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Ventilator versteht Gesten

Der japanische Designer Keita Watanabe hat Lüfter mit einer Kamera ergänzt. Seine „AirSketcher“ genannte Kreation reagiert auf Flaggensignale und Gesten und kann seinem Benutzer folgen.

Tokio (pte). – Der Sommer ist zwar schon so gut wie vorbei – aber das nächste Jahr kommt mit Sicherheit… Möchte man sich an heißen Tagen Kühlung verschaffen, dabei aber nicht auf eine Klimaanlage zurückgreifen, so ist meist ein Ventilator die erste Wahl.

Das minimalistisch und edel gestaltete Tischgerät kann verschiedene Symbole erkennen, die auf kleinen Täfelchen angebracht sind. Diese ermöglichen dem Benutzer die drahtlose Kontrolle über sein Gerät. So kann er etwa die Rotorgeschwindigkeit ändern oder auch einen Pfad vorgeben, dem der Kopf des Ventilators anschließend nachfährt.

Wer die kühle Brise nicht mehr missen mag, kann den Kühlapparat über das Herumtragen des entsprechenden Schildchens auch dazu veranlassen, in den Verfolgungsmodus zu schalten. Da die Zeichen auf den Tafeln einfach gehalten sind, lassen sie sich leicht ersetzen, sollte einmal ein Signalgeber verloren gehen.

Roboter folgt Kärtchen

Der Ventilator, der derzeit als Prototyp vorliegt, kann auch ganz konventionell mit Knöpfen am Gehäuse bedient werden. Er ist aktuell im Tokioter Miraikan, dem nationalen Museum für Zukunftsforschung, ausgestellt. Die Fähigkeiten des Gerätes werden in einem Video demonstriert.

Watanabe hat sein Steuerungskonzept im Rahmen des „Erato Igarashi Design Interface Project“ auch für einen Staubsauger-Roboter umgesetzt. Dieser führt Reinigungsoperationen gemäß am Boden verteilter Kärtchen durch.

Foto (persistent. org): Der „Airsketcher“-Ventilator reagiert auf Täfelchen

Video

So funktioniert der „Airsketcher“

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