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Verbraucherschutzminister versprechen mehr Barrierefreiheit bei Produktinformationen

Warnungen sollen blinden, schwerhörigen und sogenannten geistig behinderten Menschen besser zugänglich gemacht werden.

Aktueller Fall von Produktwarnung: VW tauscht beim Golf 7 mit Vierlenker-Hinterachse und Sportfahrwerk kostenlos die hinteren Stoßdämpfer aus, weil das Auto scheppert. Betroffen sind Fahrzeuge ab dem Baujahr 2012 mit 122 und mehr PS (Foto: VW)

Aktueller Fall von Produktwarnung: VW tauscht beim Golf 7 mit Vierlenker-Hinterachse und Sportfahrwerk kostenlos die hinteren Stoßdämpfer aus, weil das Auto scheppert. Betroffen sind Fahrzeuge ab dem Baujahr 2012 mit 122 und mehr PS (Foto: VW)

Menschen mit Behinderung sollen künftig einfacher als bisher Produktinformationen erhalten können. Dies gelte insbesondere für Produktwarnungen. Dies ist ein Ergebnis der Konferenz der Verbraucherschutzminister am Donnerstag in Rostock.

BackhausWie Mecklenburg-Vorpommerns Fachminister Till Backhaus (SPD, Foto: Bernd Wüstneck/dpa) am Rande der Konferenz sagte, sollen solche Warnungen etwa für Schwerhörige in Gebärdensprache dargestellt werden. Für Blinde, aber auch für Analphabeten könnten die Informationen in Form von Audiodateien weitergegeben werden.

Bislang seien die Probleme von Menschen mit Behinderungen oder kognitiven Einschränkungen bei ganz normalen Alltagsinformationen allzu häufig vergessen worden, sagte Backhaus.

(dpa/mv)

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