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Verhandlungen um das Inklusionsgesetz in Baden-Württemberg vertagt

Städte fordern, Eingliederungskosten für Behinderte nicht den Kommunen zu überlassen.

Andreas Stoch ist seit Januar 2013 baden-württembergischer Kultusminister

Andreas Stoch ist seit Januar 2013 baden-württembergischer Kultusminister

In der Debatte um die Finanzierung der Eingliederung behinderter Kinder an Regelschulen (Inklusion) darf das Land aus Sicht des Städtetags nicht auf Zeit spielen.

„Es besteht die Gefahr, dass die Kommunen langfristig auf den Kosten sitzenbleiben, wenn das Land jetzt ein Inklusionsgesetz beschließt, ohne die Finanzierung zu regeln“, sagte der Bildungsdezernent des Verbandes, Norbert Brugger, der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

Gespräche zwischen Land und Kommunalverbänden waren Anfang vergangener Woche ohne Ergebnis vertagt worden. Die Gespräche sollen laut Kultusministerium auf politischer Ebene von Ressortchef Andreas Stoch (SPD) fortgesetzt werden.

(dpa/lsw, Foto: Wikipedia/Sven Teschke. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.)

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