Verwirrtheit bei Senioren kann auf Epilepsie hindeuten

Berufsverband Deutscher Nervenärzte weist auf Symptome hin.

(Symbolfoto: Joujou/ pixelio.de)

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Starren, Sprechblockaden oder Verwirrtheit bei Senioren können Anzeichen für Epilepsie sein. Auch zeitweiliger Gedächtnisverlust, vorübergehende Lähmungserscheinungen oder Kopf- und Muskelschmerzen können darauf hindeuten. Krämpfe und Zuckungen treten bei Senioren eher seltener auf. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin. Den Betroffenen sind die Ausfälle oft gar nicht bewusst, es sei denn, sie stürzen. Wegen der Sturzgefahr ist Epilepsie für ältere Menschen besonders gefährlich.

Nach einer umfassenden Diagnose können oft Antiepileptika helfen. Epilepsie ist laut dem BVDN nach Demenzen und Schlaganfall die dritthäufigste Krankheit des Nervensystems im Alter. Insgesamt sind in Deutschland rund 500.000 Menschen von Epilepsie betroffen, jährlich erkranken rund 10.000 neu (www.neurologen-im-netz.de).

(dpa/tmn)

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