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Viagra-Wirkstoff weiterhin nur auf Rezept erhältlich

Das Patent ist inzwischen abgelaufen. Nun gibt es Nachahmer-Produkte, die unter Umständen deutlich günstiger sind.

Original-Viagra von Pfizer (Foto: dpa)

Original-Viagra von Pfizer (Foto: dpa)

Patienten, die ein Potenzmittel mit dem Wirkstoff Sildenafil haben möchten, müssen dafür in der Apotheke weiterhin ein vom Arzt ausgestelltes Rezept vorlegen. Darauf weist der Hessische Apothekerverband (HAV) in Offenbach hin. Denn durch die Einnahme könne es zu gefährlichen Neben- oder Wechselwirkungen kommen. Mögliche Risiken sollten daher im Vorfeld unbedingt abgeklärt sein.

Am 22. Juni ist das Patent für den Wirkstoff gegen Erektionsstörungen abgelaufen (ROLLINGPLANET berichtete: 2,50 Euro statt 10,30 Euro: Vögeln mit Viagra wird billiger). Er war bislang nur unter dem Markennamen Viagra erhältlich. Für Patienten bedeutet das, dass sie auf ebenso wirksame Nachahmer-Produkte, sogenannte Generika, ausweichen können und dadurch weniger als für das Original bezahlen müssen. Nach Angaben des Verbands werden die Präparate in der Regel allerdings nicht von den Krankenkassen erstattet.

Den Angaben zufolge lag der Preis für vier Tabletten mit je 100 Milligramm Wirkstoff bisher bei knapp 60 Euro. Die Generika kosten nun etwa 19 bis 25 Euro. Nach Einschätzung des Apothekerverbands sinkt damit der finanzielle Anreiz für Medikamentenfälscher, die häufig solche Präparate illegal im Internet verkaufen, ohne dafür ein Rezept zu verlangen.

(dpa/tmn)


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