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Vielbefahrene Straßen erhöhen Diabetes-Risiko bei Kindern

Feinstaubbelastung kann nicht nur asthmatische Bronchitis und Allergien verursachen.

Straßenverkehr wie hier ist vielfach Alltag in Deutschland (Foto: Rolf Handke/pixelio.de)

Straßenverkehr wie hier ist vielfach Alltag in Deutschland (Foto: Rolf Handke/pixelio.de)

Je näher Kinder an vielbefahrenen Straßen wohnen, desto höher ist ihr Risiko für bestimmte chronische Krankheiten wie Diabetes. Darauf weist Prof. Berthold Koletzko von der Stiftung Kindergesundheit in München hin.

Eine neuere Studie habe ergeben, dass eine Insulinresistenz umso häufiger ist, je stärker die Luft in der Umgebung der Wohnung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid aus Autoabgasen belastet ist. Schon früher habe eine Studie gezeigt, dass eine vermehrte Feinstaubbelastung auch die Anzahl von Kindern mit asthmatischer Bronchitis und Allergien erhöhen kann.

Die Insulinresistenz ist eine Vorstufe von Diabetes Typ 2. Dabei reagiert der Körper kaum noch auf das Hormon Insulin und kann den Zucker aus dem Blut deshalb nicht ausreichend in seine Zellen einbauen. Betroffene Kinder seien stärker gefährdet als andere, im späteren Leben an Diabetes zu erkranken, erläutert die Stiftung.

(dpa/tmn)


Themenschwerpunkt Diabetes
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