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Volksinitiative „Gute Inklusion“ findet breite Unterstützung

Bereits mehr als 10.000 Unterschriften – Initiatoren fordern mehr pädagogisches, therapeutisches und pflegerisches Personal an Hamburgs Schulen.

Das 1897 errichtete Hamburger Rathaus ist Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung). (Foto: Daniel Schwen/Wikipedia, CC BY-SA 2.5)

Das 1897 errichtete Hamburger Rathaus ist Sitz der Bürgerschaft (Parlament) und des Senats (Landesregierung). (Foto: Daniel Schwen/Wikipedia, CC BY-SA 2.5)

Die Volksinitiative „Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen“ will ihre gesammelten Unterschriften am 3. Mai im Rathaus an die Senatskanzlei übergeben. Das teilte die Initiative am Sonntag mit. Schon Anfang März, rund sechs Wochen nach dem Start am 23. Januar, hatte die Initiative nach eigenen Angaben mehr als die erforderlichen 10.000 Unterschriften gesammelt. Sie hatte aber angekündigt, noch weitere Unterstützer für ihr Anliegen suchen zu wollen. Ziel ist, dass sich die Bürgerschaft noch vor der Sommerpause mit dem gemeinsamen Unterricht für behinderte und nicht behinderte Kinder befasst.

„Wir freuen uns darüber, dass inzwischen zwanzig Eltern-, Schüler-, Studenten-, Pädagogen- und Schulleiterorganisationen sowie schulische Fachverbände und Gewerkschaften die Volksinitiative unterstützen“,

sagte Sylvia Wehde von der Volksinitiative. Auch in der Bürgerschaft vertretene Parteien wie die Linke und die FDP stellten sich hinter die Forderungen. Auch die CDU halte zusätzliche Ressourcen für notwendig.

Ein Fall für die Hamburgische Bürgerschaft

Die Initiatoren fordern mehr pädagogisches, therapeutisches und pflegerisches Personal an den Schulen. Zudem müsse es mehr Therapie- und Pflegeräume geben. Gebäude und Schulhöfe sollen barrierefrei werden.

Nach Anmeldung ihres Ansinnens im Rathaus im Januar hätte die Initiative eigentlich sechs Monate Zeit, mindestens 10.000 Unterschriften zusammenzubekommen, damit sich die Hamburgische Bürgerschaft mit ihren Forderungen auseinandersetzen muss.

Webseite: „Gute Inklusion für Hamburgs SchülerInnen“

(dpa/lno)

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