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Vom Behinderten zum Tellerwäscher

Behindertenbeauftragter sieht in der Gastronomie „viel Luft nach oben“.

Behindertenbeauftragter Gerd Weimer (Pressefoto)

Behindertenbeauftragter Gerd Weimer (Pressefoto)

Baden-Württembergs Behindertenbeauftragter hat die Gastronomen im Land dazu aufgerufen, mehr Menschen mit Handicap zu beschäftigen. „Da ist noch viel Luft nach oben“, sagte Gerd Weimer der Nachrichtenagentur dpa zum Tag der Menschen mit Behinderung an diesem Dienstag (3.12.).

Gerade die Betriebe in der Gastronomie oder Hotellerie mit ihren Berufen seien „ideal geeignet“, um Behinderten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben – etwa in der Küche, sagte Weimer.

(dpa)

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5 Kommentare

  • Inssa

    Die Überschrift kommt bei mir als Betroffene überhaupt nicht gut an. Sie kommt vom „Tellerwäscher zum Millionär“ und stellt Behinderte dar, als wenn sie noch weniger wert wären.
    Darum „gefällt mir nicht!“

    1. Dezember 2013 at 13:17
  • ROLLINGPLANET
    Rollingplanet

    Die Überschrift ist beabsichtigt und eine ironische Anlehnung an den bekannten Spruch „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Wir würden uns jedenfalls freuen, wenn Menschen mit Behinderung nicht nur in der Küche einen Arbeitsplatz fänden.

    1. Dezember 2013 at 15:12
  • Lothar Schwarz

    Da verschlägt es einem die Sprache. Sowohl die Meinung des Beh. Beauftragten wie auch der Artikel. Das soll die Inklusion sein, die millionenfach gepredigte ? Tellerwäscher ? Gemüseputzer ? Ohne diese Arbeiten herunter zu würdigen. Aber das kann nicht der volle Ernst von Verantwortlichen sein ! Dazu kommt die Frage: Gerade in diesem Bereich sind die Löhne oft unsittlich. Will man nun Behinderte als billige Arbeitskräfte ?

    2. Dezember 2013 at 16:51
  • ROLLINGPLANET
    Rollingplanet

    Nun gut, noch einmal und ohne jede Ironie: ROLLINGPLANET findet es unmöglich, wenn Menschen mit Behinderung zu Tellerwäschern degradiert werden sollen. Allerdings hat das auch Herr Weimer nicht gesagt. Er könnte auch einen Beruf als 4-Sterne-Koch gemeint haben, als er die Küche empfahl? (<- Das war ein wenig ironisch gemeint wie auch die Überschrift unseres Artikels.)

    2. Dezember 2013 at 16:59
  • Lothar Schwarz

    Ironie ist gut wo sie angebracht ist. Hier scheint sie mir fehl am Platz und Rollingplanet kann das ja mit Ironie beschreiben, ja sogar mit Sarkasmus. Gemeint waren „Verantwortliche“. Ein Behinderter als 4 Sternekoch, ja gut. Es müssen ja Menschen noch für Umsatz sorgenund sich um das leibliche Wohl kümmern, wenn die Spitzenköche des Landes nur noch beim TV „kochen“ bis zum Erbrechen.

    2. Dezember 2013 at 17:12

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