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Von der Euthanasie zur Inklusion – Erfahrungen aus Gedenkstättenarbeit in Leichter Sprache

Dr. Uta George hat Angebote für Besuche von Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickelt. Sie berichtet darüber in einem Vortrag am 29. Mai.

Illustration aus dem Flyer "Euthanasie und Inklusion"

Illustration aus dem Flyer „Euthanasie und Inklusion“ (Illu: Ka Schmitz, www.ka-comix.de)

Am 29. Mai laden das Deutsche Institut für Menschenrechte und die Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft) in Berlin zu dem Vortrag „Von der Euthanasie zur Inklusion – Gedenkstättenarbeit in Leichter Sprache“ von Dr. Uta George ein.

NS-Gedenkstätten haben bisher für Menschen mit Lernschwierigkeiten kaum Besuchsangebote entwickelt. Es wurde davon ausgegangen, dass diese Zielgruppe mit diesen Bildungsangeboten überfordert ist, heißt es in der Einladung. ROLLINGPLANET fügt an: Und nicht nur diese – mit diesem Thema sind wohl leider die allermeisten Deutschen überfordert, selbst wenn sie das Abitur haben.

Umdenken in der historisch-politischen Bildungsarbeit

Die UN-Behindertenrechtskonvention habe einen Paradigmenwechsel und ein Umdenken in der historisch-politischen Bildungsarbeit eingeleitet, erklären die Organisatoren. Verschiedene Gedenkstätten haben Angebote und Kataloge in Leichter Sprache erstellt. Leichte Sprache gilt als wichtiger Schritt zur Barrierefreiheit für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die Referentin Dr. Uta George hat Angebote für Besuche von Menschen mit Lernschwierigkeiten in Gedenkstätten entwickelt. Sie berichtet über ihre Erfahrungen.

Außerdem wird Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, eine Einführung zur UN-Behindertenrechtskonvention geben.

Die Veranstaltung selbst wird in schwererer Sprache durchgeführt. Bei Bedarf gibt es eine/n Gebärdensprachdolmetscher/in.

Mittwoch, 29. Mai 2013 um 19 Uhr, Stiftung EVZ, Lindenstraße 20–25, 10969 Berlin, stiftung-evz.de

(PM)

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