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Voraussichtlich 147 deutsche Behindertensportler nehmen an den Paralympics teil

Die Briten glauben: „Die Spiele haben das Potenzial, die ersten ausverkauften Paralympics zu werden.“

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher (Foto: SPD Bergneustadt)

(dpa) – Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) rechnet für die Paralympischen Spiele in London (29. August bis 9. September 2012) mit knapp 147 deutschen Teilnehmern – vor vier Jahren waren es 171. Im Vergleich dazu werden bei den Olympischen Spielen rund 380 Athleten vertreten sein.

Bei einer öffentlichen Sitzung des Bundestags-Sportausschusses heute in Berlin berichtete DBS-Präsident Julius Beucher von wachsender internationaler Konkurrenz. Die geringere Zahl an Sportlern sei „auch der Tatsache geschuldet, dass manche Nationen sich einfach schwerpunktmäßig einige Sportarten rausklauben und nur dort investieren.“ Der deutsche Förderansatz setze dagegen auf die Breite.

Ehrgeiziger britischer Veranstalter

Bei einem Empfang in der britischen Botschaft berichtete Hausherr Simon McDonald, die Organisatoren von „London 2012“ wollten die Spiele für Sportler mit Behinderung stärker in den Fokus rücken. „Einige Wettkämpfe sind schon jetzt ausverkauft. Die Spiele haben das Potenzial, die ersten ausverkauften Paralympics zu werden“, sagte Alan Dickson, Vertreter des Internationalen Paralympischen Komitees.

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