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Vorsicht: Bei Krebs Nahrungsergänzung nicht selbst verordnen

Das gilt insbesondere für höher dosierte Einzelpräparate, warnt die Deutsche Krebsgesellschaft.

Nahrungsergänzungsmittel (Foto: Reformhaus Duechting)

Krebspatienten nehmen besser nicht auf eigene Faust Nahrungsergänzungsmittel ein. Sie sprechen sich in dieser Hinsicht am besten immer mit ihrem Arzt ab. Das gilt insbesondere für höher dosierte Einzelpräparate. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) in Berlin hin. Sonst bestehe die Gefahr, dass sich die Wirkung zum Beispiel der Strahlen- oder der Chemotherapie ungewollt verstärkt oder abschwächt.

Übelkeit und Erbrechen

Bei einer Krebserkrankung kann es sein, dass Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen das Essen erschweren. Dadurch können Patienten zu wenig Nährstoffe über die Nahrung bekommen. Manchmal liegt es der DKG zufolge aber auch am Tumor selbst, dass der Stoffwechsel gestört ist. Ein erfahrener Onkologe werde einen Vitaminmangel zuerst diagnostizieren und dann geeignete Präparate verordnen.

Grundsätzlich wichtig sei, dass Krebspatienten sich ausgewogen mit Obst, Gemüse, Milchprodukten, Eiern, magerem Fleisch und Fisch ernähren.

Weitere Informationen und Ernährungstipps: Krebsgesellschaft

(dpa/tmn)

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