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Wann ist bei Grünem Star Autofahren trotzdem möglich?

Im fortgeschrittenem Stadium besteht ein doppelt so hohes Unfallrisiko wie mit gesunden Augen.

Wer die Erkrankung rechtzeitig behandelt, darf weiterhin ans Steuer (Foto: Helene Souza/pixelio.de)

Wer die Erkrankung rechtzeitig behandelt, darf weiterhin ans Steuer (Foto: Helene Souza/pixelio.de)

Wird die Augenkrankheit Grüner Star rechtzeitig erkannt und behandelt, können Patienten oft weiterhin Auto fahren. Wer einen Führerschein der Klasse B besitzt, sollte daher spätestens ab dem 50. Lebensjahr alle fünf Jahre seine Augen auf die auch Glaukom genannte Erkrankung hin untersuchen lassen.

Das rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) mit Sitz in Heidelberg. Für Menschen jenseits der 65 Jahre empfiehlt sich das alle ein bis zwei Jahre.

Beim Glaukom stirbt der Sehnerv immer weiter ab, zunächst unmerklich für den Betroffenen. Typisch sind der DOG zufolge Ausfälle am Rand des Blickfelds, so dass der Betroffene plötzliche Bewegungen an der Seite häufig nicht wahrnimmt. Läuft zum Beispiel ein Kind auf die Straße, kann ein Autofahrer mit Glaukom oft nicht mehr rechtzeitig reagieren.

Frühzeitig behandelt, könne die Sehfähigkeit aber erhalten werden. Einer aktuellen Untersuchung aus Japan zufolge haben Menschen mit fortgeschrittenem Grünen Star ein doppelt so hohes Unfallrisiko wie Menschen mit gesunden Augen.

(dpa/tmn)

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